Forum 3 „Müssen wir französisch reden? Oder wie soll gute Arbeit durchgesetzt werden?" (Veit Wilhelmy)
Powerpointvortragsmitschrift vom Forum 3 „Müssen wir französisch reden? Oder wie soll gute Arbeit durchgesetzt werden?"
Veit Wilhelmy, Gewerkschaftssekretär der IG Bauen Agrar Umwelt: (Mitschrift kann vom gesprochenen Wort ggf. abweichen)
Recht schönen guten Morgen, vielen Dank für die Einladung. Ich werde gleich beginnen mit einem Zitat „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Ich will eine kurze Vorbemerkung machen, seit der Agenda 2010 beschäftige ich mich persönlich mit dem Spezialgebiet, sage ich mal, politischer Streik / Generalstreik. Also die Jahre 2003/2004, Gerhard Schröder`s Agenda 2010, was kann ich als Gewerkschafter oder Kommunalpolitiker oder politisch interessierter Mensch nicht nur in der parlamentarischen Auseinandersetzung voranbringen, sondern was kann ich innerhalb und außerhalb der Gewerkschaften sondern was kann ich im außerparlamentarischen Raum tun, um den viel erwähnten Sozialabbau zurück zu drängen oder verhindern. Weiterlesen...
Ergebnisse und Materialien aus dem Forum 2
Harald Weinberg (MdB): Das deutsche Gesundheitssystem - ein Auslaufmodell?Katrin Lompscher (Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Berlin): Vivantes
Bericht aus dem Forum 1 der Gewerkschaftspolitischen Konferenz in Leipzig
Von Ursula Weisser-Roelle
Warum bleibt es in den Betrieben ruhig? Fehlt es an Alternativen oder ist der Druck noch nicht groß genug?
Arbeitgeber drücken Löhne und verschlechtern Arbeitsbedingungen. Die Zeche für die Wirtschaftskrise zahlen die Beschäftigten. Die Verursacher der Krise hingegen werden nicht zur Kasse gebeten. In Gegenteil, die Regierung plant Steuerentlastungen für diejenigen, die sowieso schon genug haben. Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, sind entwürdigenden Bedürftigkeitsprüfungen ausgesetzt. Die Rente mit 67 ist eine massive Rentenkürzung. Weiterlesen...
Die gespaltene Gesellschaft
Rede von Gesine Lötzsch auf der Gewerkschaftspolitischen Konferenz der LINKEN: „Die linken Alternativen in der Bundesrepublik - wie sehen sie aus - welche Möglichkeiten zur Durchsetzung gibt es?“
Am Mittwoch habe ich auf Einladung der Thüringer Allgemeinen über den Reformator Martin Luther in Erfurt auf dem Petersberg mit Journalisten und einem Theologen diskutiert. Es ging um Recht und Freiheit und wie wir das als LINKE so sehen. Dazu ein Zitat: „Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.“
Dieser Satz von Jean-Jaques Rousseau hängt im Sitzungssaal unserer Bundestagsfraktion. Er sollte als Mahnung im Büro jedes Personalchefs hängen.Denn natürlich hat jeder die Freiheit, zu Niedriglöhnen von 3 Euro die Stunde zu arbeiten. Er muss es ja nicht. Aber hat er eine andere Wahl?
Krise, Exportüberschüsse, Kürzungsprogramme in der Bundesrepublik und in Europa – und unsere Alternative?
3. Gewerkschaftspolitische Konferenz | 17./18. Juni 2011 | Leipzig
Im März haben die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder den "Pakt für den Euro" geschmiedet. Unter Federführung von Angela Merkel und der Assistenz von Monsieur Sarkozy soll eine "produktivitätsorientierte Lohnpolitik und eine weitere Verbetrieblichung der Lohnfindung durchgesetzt werden.
Das stellt nicht nur bei uns die Reste der Tarifautonomie und des Flächentarifvertrages in Frage. In Ländern wie Belgien oder Luxemburg sollen Gesetze geschliffen werden, die den Beschäftigten zumindest einen automatischen Lohnausgleich entsprechend der Inflationsraten sichern.
Bereits im vergangenen Jahr, ebenfalls unter deutscher Federführung, wurde der griechischen Bevölkerung ein drastisches Sozialkürzungsprogramm durch die EU aufgezwungen. Wenig später folgte Irland.
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